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Johanniter und CDU blicken in die Zukunft des Rettungsdienstes |
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Geschrieben von Redaktion Wuncity
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Mittwoch, 6. August 2008 |
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HANNOVER. Im Rahmen der Sommertour der CDU Fraktion der Region Hannover
besuchte der Arbeitskreis Feuerschutz- und Rettungswesen den
Regionalverband der Johanniter in Hannover.
Schwerpunktthema des Besuchs war die Vertragssituation des
Rettungsdienstes in der Region. Die derzeitigen Beauftragungsverträge
im Rettungsdienst enden zum 31.12.2009.
Die Johanniter betreiben drei Rettungswachen (Wunstorf-Steinhude,
Garbsen, Langenhagen) mit ca. 85 Mitarbeitern in der Region Hannover
.
Michael Homann (mit dem Rücken im Bild)
erläutert v.l. Werner Rump, Eberhard Wicke und dem Wunstorfer
Dienststellenleiter Bernd Stühmann die Trage des
Intensivverlegungswagens.
Regionalvorstand Uwe Beyes stellte die vielfältigen Aufgaben der
Johanniter vor und wies gleichzeitig auf die Probleme hin, die sich
durch eine erneute Ausschreibung des Rettungsdienstes ergeben würden:
- Keine sicheren Perspektiven für die Mitarbeiter im Rettungsdienst,
- Fehlende Planungssicherheit bei Mietverträgen für die Rettungswachen,
- Investitionsplanungen sind längerfristig nicht möglich.
Weiterhin sind Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung des
Katastrophenschutzes zu erwarten, weil dieser personell und fachlich
vom Rettungsdienst profitiert.
Während des Gesprächs dankte der Fraktionsvorsitzende Eberhard Wicke
den Johannitern für die qualitativ hochwertige Arbeit im
Rettungsdienst.
Durch den Johanniter-Dienststellenleiter Michael Homann aus Hannover
wurde das landesweite Projekt des Intensivverlegungsdienstes, an dem
die Johanniter maßgeblich beteiligt sind, anschaulich vorgestellt.
Abschließend unterstrich der Arbeitskreissprecher Werner Rump, dass aus
Sicht der CDU eine Ausschreibung des Rettungsdienstes auch nach
rechtlicher Prüfung nicht erforderlich sei. Ziel der CDU ist es die
bestehenden Verträge mit den Rettungsdiensten langfristig fortzusetzen
um den derzeitigen hohen Standard zu erhalten.
Johanniter und CDU sind sich einig und Werner Rump brachte es auf dem
Punkt: „Wichtig ist den bestmöglichen Rettungsdienst von Menschen für
Menschen in der Region Hannover zu gewährleisten“
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